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Neben der Post- und Telegrammzensur gab es besondere Zensurvarianten, die i.A. extrem selten vorzufinden sind.

Zensierte Zollerklärung
für ein Paket aus Lodon/England nach Wilkow Osiedle mit einem Zensurstempel Typ 5
Zensurprotokoll für ein Paket
"Protokoll über eine beschädigte oder zensierte Postsendung" vom 4.12.1982
aus der BRD Postwaggonnummer DB 1312227-7 Paketnummer 613
Inhalt frei zugänglich - weiter zur Zensur
Gewicht Kommission festgestellt: 600
Zensur auf einer Rechnung für ein Speditionspaket
Handschriftlicher Hinweis: Ausgeschlossen vom Zensuramt. Es ist zu vermuten, dass die Zensur mit dem Zensurstempel 250 direkt in der Spedtion erfolgte. Der Zusatz Przemysl unter dem Stempel ist vermutlich ein Hinweis des dortigen Zensuramtes, dass die Zensur von Czestochowa zur Kenntnis genommen wurde.
Funktelegramme
Seltenes Radio-Telegramm auf Telegrammformular vom 5.4.1982 von Bord der Kasikir Pulaski über Gdynia Radio nach Gdynia mit Zensurvermerk (CENZOR 1) im Telegrammtext, schwarzer Zensurstempel ähnlich Typ 2 (64x13mm) mit Parafe.
Extrem seltenes Radio-Schmuck-Telegramm über Szczecin Radio nach Kielce mit Zensurvermerk (cenzor 30) im Telegrammtext und rotviolettem Zensurstempel Typ 2 mit Parafe.
Telegramm nicht zustellbar
handschriftliche Notiz über die Nichtzustellbarkeit - Empfänger unbekannt - auf einem Telegrammformular vom 15.3.1982 aus Bydgosccz. Selbst hierauf wurde ein violetter Zensurstempel Typ 2 mit Parafe angebracht.
Telegramm als R-Brief zugestellt?
R-Brief vom Postamt Zielona Gora 5. Es ist nicht feststellbar wie und wo der Brief (möglicherweise mit einem Telegramm als Inhalt) zugestellt wurde. Es könnte sich aber auch um einen normalen Brrief handeln, für den man einen Telegrammumschlag benutzt hat. Komisch ist, dass als Empfänger und absendendes Postamt beidesmal Zielona Gora 5 auftaucht. Das Porto von 6 Zł. passt zu einem Orts-R-Brief. (möglicherweise philatelistische Mache)

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